Verkehr/ Dieselgipfel

Christopher Vogt und Dennys Bornhöft: Innovative Lösungen finden, statt Fahrverbote aussprechen

„Wir sprechen uns dafür aus, dass verkehrstechnische Einschränkungen am Theodor-Heuss-Ring nicht ernsthaft Teil der Überlegungen sein können, um zu einer Senkung der Stickoxidbelastung zu kommen.

Fahrverbote oder das Sperren von Fahrspuren wären unverhältnismäßig. Auch ohne solche Eingriffe in den Verkehr ist die Verkehrssituation in diesem Bereich vor allem zu den täglichen Stoßzeiten bereits sehr angespannt. Maßnahmen, die den Verkehrsfluss auf der großen Hauptachse zwischen Ost- und Westufer Kiels beeinträchtigen, würden tausenden Pendlern und Kleinunternehmern schaden und generell zu Lasten der Erreichbarkeit der Landeshauptstadt gehen. Zudem könnten sich Verkehre verlagern und das Problem der Stickoxidbelastung dadurch auf andere Stadtgebiete ausweiten.

Wir fordern daher alle Beteiligten auf, vor allem innovative Maßnahmen zu prüfen, die den Verkehrsfluss auf dem Theodor-Heuss-Ring in Kiel verbessern und gleichzeitig die Luftverschmutzung reduzieren können. Denkbar wäre beispielsweise, an der betroffenen Stelle eine Großfilteranlage zu errichten, die, wie in der Industrie bereits eingesetzt, schädliche Stickoxide aus der Luft filtert.“