Christopher Vogt
Verkehr / Autobahn 20

Christopher Vogt: Wer solche Koaltionspartner hat, braucht keine Feinde mehr

„Der vermeintlich größte lebende A20-Fan auf Erden, Reinhard Meyer, muss einem mittlerweile wirklich leidtun. Wer einen solchen Koalitionspartner hat, braucht keine Feinde mehr. Die pseudomodernen Grünen sind mit ihrer Verkehrspolitik leider in den Achtzigern stehen geblieben. Sie übersehen die ökologischen Vorteile der A20 durch weniger Staus und Entlastung der Wohnorte. Die wirtschaftlichen Chancen und die Mobilität der Menschen in der Region Unterelbe sowie an der Westküste sind den Grünen sowieso egal, wenn sie der Auffassung sind, dass etwas mit ihrer Ideologie nicht vereinbar sei. Diese Öko-Folklore der Grünen könnte den Bürgern unseres Landes, die den A20-Weiterbau ja mehrheitlich wollen, relativ egal sein, wären die Grünen mit ihrer Strategie nicht halbwegs erfolgreich.

 

Die grüne Scheinalternative zur A20 wäre im Vergleich zu dieser die wahre Bummelbahn, weil sie nicht nur sprichwörtlich in die Sackgasse führen würde. Wenn die Grünen in allem Ernst behaupten, dass die Planungsmittel dafür sinnvoller investiert wären, kann einem Angst und Bange werden, denn sie stellen ja immerhin noch die Finanzministerin unseres Landes. Wenn es nur verkehrs- und finanzpolitische Inkompetenz wäre, könnte man darüber hinwegsehen, aber es geht den Grünen nicht um sinnvolle Alternativen, sondern schlichtweg um Blockade. Finanzpolitische Gründe sind hier nicht ausschlaggebend, sondern muffige Ideologie. Durch die grüne Blockade sowohl auf schleswig-holsteinischer als auch auf niedersächsischer Seite wird dieses wichtige Verkehrsprojekt immer weiter hinaus gezögert und auch teurer. Es ist wirklich perfide, dass die Grünen dieses Projekt hinauszögern und teurer machen und dann kritisieren, dass es zu lange dauert und zu teuer wird.

 

Ich verstehe nicht, dass die Sozialdemokraten immer noch gute Miene zum bösen Spiel machen. Sie werden hier vorgeführt und tun so, als wäre alles in Ordnung. Ministerpräsident Albig und Verkehrsminister Meyer müssen endlich das Mögliche und Nötige zu tun, auch über die Landesgrenzen hinweg für eine zügige Planung und einen beschleunigten Weiterbau der A20 zu sorgen.“