Zur Forderung von Umweltminister Goldschmidt nach fischfreien Zonen im Wattenmeer erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:
"Es kann Umweltminister Goldschmidt nicht überraschen, dass die Krabbenfischer derzeit kein Interesse an weiteren Gesprächen mit der schwarz-grünen Landesregierung haben. Die Branche steht angesichts der hohen Energiepreise und der überbordenden Bürokratie sowie den aktuellen Preisen und Beständen vor gewaltigen Herausforderungen. Warum sollte man da mit einem grünen Minister darüber reden, wie man diese schwierige Lage durch neue Verbotszonen noch weiter verschlimmern kann?
Minister Goldschmidt macht den Fischern regelmäßig massive Vorwürfe und spielt dabei mit Umweltverbänden wie dem WWF und der Deutschen Umwelthilfe über Bande, um der Krabbenfischerei in Schleswig-Holstein die Existenzgrundlage zu entziehen. Seine Krokodilstränen machen die Situation nicht besser. Das ist grüner Wahlkampf auf dem Rücken einer Branche, die mit dem Rücken zur Wand steht und die für unser Bundesland auch identitätsstiftend ist. Ich kann nicht nachvollziehen, dass die CDU dabei bisher tatenlos zusieht."