Zur heutigen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land und der Bundeswehr erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:
"Die Verlängerung der Kooperationsvereinbarung ist richtig und längst überfällig. Besonders wichtig ist uns, dass künftig auch einsatzerfahrene Veteraninnen und Veteranen gemeinsam mit Jugendoffizieren Schulen besuchen dürfen, was auf unseren Antrag hin im Oktober 2025 einstimmig im Landtag beschlossen wurde. Unsere Jugendlichen müssen die Möglichkeit haben, sich mit Jugendoffizieren auszutauschen, was auch geschulte einsatzerfahrene Veteraninnen und Veteranen ausdrücklich mit einschließt. Sie sollten aus erster Hand erfahren können, was der Auftrag der Bundeswehr bedeutet und mit welchen sicherheitspolitischen Herausforderungen unser Land und unsere Verbündeten konfrontiert sind.
Wir erwarten, dass die Landesregierung den Austausch zwischen Bundeswehr und Schulen künftig besser begleitet. Die Bildungsministerin hat bisher offensichtlich keinen genauen Überblick darüber, wie häufig Jugendoffiziere Schulen besuchen. Das ist ziemlich peinlich, denn künftig sollten noch mehr solcher Veranstaltungen ermöglicht werden. Ich halte es für überaus wichtig, dass die Bundeswehr als Parlamentsarmee in unserer Gesellschaft insgesamt noch sichtbarer wird. Der Besuch von Jugendoffizieren an Schulen ist ein wichtiger Beitrag zur sicherheitspolitischen Bildung. Es geht dabei ausdrücklich nicht um Werbung für die Bundeswehr, sondern um eine sachliche und auch kontroverse Diskussion über Sicherheitspolitik. Die gesellschaftliche Diskussion über Sicherheitspolitik und die sicherheitspolitische Bildung sind über viele Jahre zu kurz gekommen. Der Glaube, dass wir von Freunden umzingelt sind, war bekanntermaßen ein Trugschluss."