Zum Vandalismus am Mahnmal der Synagoge Kiel am vergangenen Wochenende erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:
"Die Synagoge in der Kieler Goethestraße existiert heute nicht mehr, weil sie von den Nationalsozialisten in der Reichspogromnacht 1938 geplündert und in Brand gesteckt wurde. An die Zerstörung dieser Synagoge und die unfassbaren Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung erinnert heute ein Mahnmal. Wir verurteilen diesen widerlichen Anschlag aufs Schärfste und hoffen sehr, dass die Täter zügig ermittelt und bestraft werden können.
Am 27. Januar gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus. Es ist unerträglich, dass wir im Jahr 2026 einen grassierenden Antisemitismus in Deutschland erleben müssen. Politik, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft müssen dem zunehmenden Antisemitismus noch viel konsequenter entgegentreten, die Prävention weiter stärken und jüdisches Leben selbstverständlich überall in unserem Land ermöglichen."