Gesundheitspolitik neu gedacht.

Gesundheitspolitik neu gedacht

Ob durch die Demographie, den Ärztemangel auf dem Land, lange Wartelisten für Facharzttermine, unterfinanzierte Krankenhäuser mit wirtschaftlichen Fehlanreizen bei der Patientenversorgung und übermäßige Bürokratie - dies sind nur einige wenige Punkte, die unser derzeitiges Bild von der Gesundheitspolitik in Deutschland bestimmen. Die Budgetierung, die dazu führt, dass Ärzte ihre Leistungen für GKV-Patienten teilweise nicht abrechnen können und dadurch dazu gezwungen werden keine neuen Patienten mehr aufzunehmen zu können, bekräftigt dieses Bild noch. Es ist demnach nicht verwunderlich, dass viele Menschen heute daran zweifeln, ob ihr persönliches Wohl noch im Mittelpunkt der medizinischen Versorgung steht.

An diesem Punkt greift unsere liberale Gesundheitspolitik ein. Leitbild dieser Politik ist dabei der informierte und mündige Patient. Deshalb treten wir für die freie Arzt-, Krankenhaus-, Therapie- und Krankenkassenwahl ein und wollen den Menschen eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung sichern. Hierbei setzen wir auf die Möglichkeit der Selbstverwaltung und des Wettbewerbs. Zudem werden wir die Chancen, die sich aus der fortlaufenden Digitalisierung ergeben, erforschen und aktiv nutzen.

In strukturärmeren Regionen sind moderne und technische Unterstützungssysteme, insbesondere zur qualitativ hochwertigen und schnellen Diagnostik, im Interesse des Patienten wertvoll. Auch mit Blick auf den Fachkräftemangel wollen wir alle Möglichkeiten nutzen, um eine gute und sichere Versorgung des Patienten sicherzustellen.

Suchtpolitik für ein selbstbestimmtes Leben.

Wo Menschen durch Sucht und Abhängigkeit ihrer Selbstbestimmung beraubt sind, greift unsere liberale Suchtpolitik ein. Getreu dem Leitbild eines verantwortungsbewussten und selbstbestimmten Lebens, fördern wir Prävention und Ausstiegsangebote anstatt suchtkranke Menschen zu stigmatisieren und auszugrenzen. Dabei betrachten wir stoffgebundene Abhängigkeitsformen wie Alkohol-, Nikotin-, oder Drogensucht, als auch nicht stoffgebundene Abhängigkeitsformen wie Spiel-, Wett- oder Onlinesucht als Krankheit, die durch gezielte Beratung und Behandlung geheilt werden muss. Wichtig hierbei ist, die Menschen durch Ausbildung, Arbeit und Ehrenamt, dauerhaft in die Gesellschaft zu integrieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, wollen wir die Vernetzung von Drogenberatungsstellen mit Schulen, Universitäten und Arbeitgebern stärken, die Infrastruktur für die Suchtbehandlung und Therapieeinrichtungen weiter bedarfsgerecht ausbauen und uns für die kontrollierte Freigabe von Cannabis im Rahmen eines Modellversuchs einsetzen.

Pressemitteilungen zum Thema
  • Gesundheit

    "An einer großen Stellschraube haben wir nun im Land gedreht. Die Schulgeldfreiheit für alle Schulen der Gesundheitsfachberufe in Schleswig-Holstein, die nicht an einen Krankenhausträger angebunden sind, kommt bereits mit Wirkung zum 1. Januar 2019."

  • Gesundheit

    „Prävention und eine frühzeitige Diagnose – das sind die beiden zentralen Botschaften beim Thema Aids, die man nicht oft genug wiederholen kann. Auch im Jahr 2018 gehören HIV und Aids leider nicht der Vergangenheit an."

  • Gesundheit

    ,,Wie uns die heutige Demonstration vor dem Schleswig-Holsteinischen Landtag gezeigt hat, sind die Auszubildenden in den Gesundheitsfachberufen am Limit. Wir wissen, dass gerade diese Berufe unverzichtbar sind für unsere Gesellschaft."